Sobald ein Lehrbuch in Druck geht, ist es bereits veraltet, aktuell sind allenfalls die Veröffentlichungen in den zahlreichen Papers. Davon abgesehen gibt es kein Lehrbuch ohne Fehler. Man sollte Verständnisfragen in mehreren Lehrbüchern nachschlagen, hierbei gilt: Kürzer ist nicht gleich einfacher und schneller lernen.
Viele Lehrbücher haben einen gemeinsamen und enormen Nachteil: ihr Preis. Für den Fall, dass Ihr keine entsprechenden Exemplare mehr in der LehrBuchSammlung ausgeliehen bekommt, legt Ihr allein für die Grundlagen- und die Praktikumsliteratur des ersten Semesters über 150,- € auf den Ladentresen. Wichtig zu wissen, dass es Lehrbücher gibt, um die Ihr wirklich nicht herumkommt, und Lehrbücher, von denen Ihr Euch eines unter vielen der gleichen Teildisziplin aussuchen könnt.
Von der absoluten Pflichtliteratur abgesehen, gilt bei Lehrbüchern ein wichtiger Grundsatz: Ihr müsst damit lernen können. Es werden zwar immer wieder bestimmte Bücher von DozentInnen favorisiert, Ihr solltet aus dieser Vielzahl trotzdem die Bücher wählen, die Euch ansprechen. Nehmt Euch also bei der Auswahl Zeit und schaut erst einmal in die Bücher rein.
Keine Angst vor englischsprachigen Lehrbüchern! Das Einlesen klappt i.d.R. wirklich ziemlich schnell. Spätestens im Hauptstudium kommt Ihr an englischsprachiger Literatur ohnehin nicht mehr vorbei. Bei vielen Büchern ist die Originalversion englischsprachig, die deutsche Übersetzung ist dann häufig nicht so toll.
Die folgenden Buchvorstellungen sind im wesentlichen eine persönliche Wertung und unvollständige Auswahl. Diese wurde zwar aufgrund mehrjähriger Tutoriums- und Studienerfahrung getroffen, aber andere Studis würden vielleicht andere Lehrbücher besser wegkommen lassen.
Also: selbst reinschauen und Urteil fällen.