Seit einigen Jahren ist zu beklagen, dass die Mittel aus den öffentlichen
Haushalten immer weniger werden. Auch der Fachbereich Biologie ist nicht davon
verschont geblieben.
Viele studentische Aktionen sind leider auch davon betroffen! So wird es immer schwieriger das Erstsemester- Tutoriumsprogramm anzubieten, da die Mittel fehlen um qualifizierte Tutoren zu bezahlen und Materialien zu kaufen.
Im Tutoriumsprogramm der Fachschaft Biologie kümmern sich nun schon
seit über zehn Jahren in jedem Wintersemester kompetente (meist Vordiplom
oder mehr) Studenten um die Betreuung der Erstsemester.
Dabei werden die „ESIs“ von Anfang an an die Hand genommen. Ihnen
wird die ganze Uni gezeigt, der Stundenplan erstellt und Fragen beantwortet.
Zusätzlich zu diesem Programm wird jeder Student in der ersten Woche vor
Semesterbeginn einem ein mal wöchentlich stattfindenden Tutorium zugeteilt.
In den Tutorien werden Inhalte wie Universitätsorganisation (AStA, Fachschaft,
Gremienarbeit, Wahlen), Studiumsaufbau („Wie geht´s in den nächsten
Semestern weiter“?) aber auch fachliche Fragen geklärt. Gegen Ende
des Semesters, wenn es auf die Klausuren zu geht werden Übungsklausuren
ausgeteilt und durchgegangen.
Aber auch der soziale Aspekt darf nicht vernachlässigt werden: Viele Studenten
sind neu in der Stadt und kennen niemanden. Das Tutoriumsprogramm gibt die Möglichkeit
andere kennen zu lernen. Außerdem werden auch Wochenenedfahrten angeboten,
auf denen die Erstsemester zu einer eingeschworenen Gemeinschaft werden.
Auch der reguläre Fachschaftsbetrieb wird immer schwieriger, denn auch hier sind die Gelder für Computer, Drucker und anderes knapp.
Die Fachschaft kümmert sich neben der Vertretung der Studenten in
universitären Gremien auch um die Archivierung und Verteilung von Skripten,
Prüfungsprotokollen, alten Klausuren und allem was für einen Biostudenten
sonst noch wichtig werden konnte.
Dies fordert neben viel Zeit, die ehrenamtlich investiert wird, auch einiges
an finanziellen Mitteln!
Zuletzt sind uns Studenten aus eigener Erfahrung viele Unzulänglichkeiten in der Lehre bekannt, die aus Geldmangel von Dozentenseite nicht behoben werden.
Schlechte Mikroskope, zu wenig Exkursionen, zu wenige Betreuer, … die Liste könnte ewig fortgesetzt werden! Fakt ist, dass es in der Lehre einiges zu verbessern gäbe, allerdings ist auch hier oft der begrenzende Faktor das Geld.
Unter anderem wollen wir nun diesen Missständen entgegensteuern, indem wir einen gemeinnützigen Verein gegründet haben, der sich all diesen Mängeln widmen soll. Als gemeinnütziger Verein sind wir natürlich auch in der Lage Spenden anzunehmen und Spendenquittungen auszustellen.
Wir hoffen nun dass wir Euch von der Wichtigkeit dieser Ziele überzeugt
haben und bitten euch nun, in welcher Form auch immer, Spenden, Mitgliedschaft
oder Fördermitgliedschaft, um Eure Unterstützung!